Aus- und Weiterbildung

Internationales Graduiertenkolleg „Risikomanagement bei Natur- und Zivilisationsgefahren für Bauwerke und Infrastrukturanlagen“

Das Internationale Graduiertenkolleg „Risikomanagement“ wurde am 1. Januar 2002 an der Technischen Universität Braunschweig neu eingerichtet. Träger des Graduiertenkollegs sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Land Niedersachsen. Die Partneruniversität ist die Universität Florenz.

Das Graduiertenkolleg bietet eine auf hohen internationalem Niveau liegende Doktorandenausbildung an mit dem Ziel, Hochschulabsolventen innerhalb von drei Jahren zur Promotion zu führen. Hierzu sind zunächst zwei Blöcke von Lehrveranstaltungen in Braunschweig und Florenz geplant, in denen Grundlagen und vertiefende Kenntnisse vermittelt werden. Hieran schließt sich eine Einarbeitungszeit in Braunschweig an. Nach ca. einem Jahr sollen die Arbeiten für 1 Jahr an der Universität Florenz fortgesetzt werden. Das letzte Jahr, wiederum in Braunschweig, dient dem Abschluss der Arbeiten.

Die Schwerpunkte der Arbeiten können, je nach persönlicher Voraussetzung und Interessen, ingenieurwissenschaftlich, mathematisch oder naturwissenschaflich ausgerichtet sein. Die Betreuung der Forschungsarbeiten erfolgt individuell durch die beteiligten Hochschullehrer, die das Studienprogramm gemeinsam mit den Stipendiaten ausarbeiten und auch in allen anderen Fragen Ansprechpartner sind.

Die vom Graduiertenkolleg geförderten Stipendiaten erhalten während ihrer Kollegzugehörigkeit Gelegenheit, an internationalen Kongressen teilzunehmen, und haben über ein intensives Gästeprogramm die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit international ausgewiesenen Wissenschaftlern.

Die Vergabe der Stipendien erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Kurse sind auf eine dreijährige Dauer hin angelegt. Die Zugangsvoraussetzungen zum Kolleg entsprechen den Voraussetzungen zur Durchführung eines Promotionsverfahrens in den beteiligten Fachbereichen oder Fakultäten. Zusätzliche Kriterien sind: ein zügiges Studium, überdurchschnittlicher Notenabschluss, starkes Interesse an interdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeit, Bereitschaft zur Mitwirkung im Kolleg.

Aus- und Weiterbildung an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz

Die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung innerhalb des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sie nimmt daher eine Schlüsselrolle in einem integrierten und effizienten Gefahrenabwehrsystem wahr.

Ein qualifizierter Dozentenstamm stellt die Aus- und Fortbildung sicher, die bei den Seminarteilnehmern aus dem In- und Ausland Anerkennung genießt. Die hauptamtlichen Dozenten werden durch rund 100 Lehrbeauftragte und Gastdozenten unterstützt, die in Wissenschaft und Praxis hohe Reputation genießen.

Das Jahresprogramm ist hier zu finden.

Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer, die von Behörden beziehungsweise im Zivil-/Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen angemeldet werden, erhalten an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung.

Kontakt:
Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz
Ramersbacher Straße 95
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel.: 022899 550-1790
Fax: 022899 550-5009

E-Mail: poststelle.aknz@bbk.bund.de